Diözesanmuseum Freising

Himmlisches Wiedersehen

Farb- und Raumkonzept, Präsentationsarchitektur, Ausstellungsgrafik.

Diözesanmuseum Freising
www.dimu-freising.de

Das 19. Jahrhundert war von enormen gesellschaftlichen, ökonomischen und technischen Umbrüchen geprägt. Die Kirche suchte in dieser Zeit Anschluss an die revolutionären Entwicklungen – auch im Bereich der Kunst. Wie sollten christliche Inhalte in neue Bildformen gegossen werden? Wie konnte das Heilsgeschehen vermittelt werden im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur, Tradition und Moderne, gesellschaftlichen Zwängen und individueller Freiheit?

Die noch bis zum 26. Juli 2026 laufende Ausstellung »Himmlisches Wiedersehen« im Freisinger Diözesanmuseum untersucht diese Epoche anhand der hundertjährigen Spanne von 1825 bis 1925. Beginnend mit dem Mäzenatentum des bayerischen Königs Ludwig I., emanzipiert sich die Kunst nach und nach und fächert sich in zahlreiche Strömungen auf, von den Nazarenern, den Naturalisten, Realisten und Impressionisten bis hin zu Jugendstil, Expressionismus und der Künstlergruppe Blauer Reiter.

Über 120 spannende und hochkarätige Exponate erwarten den Besucher – sakrale Objekte und Werke der bildenden Kunst, u.a. Gemälde und Grafiken von Franz von Lenbach, Moritz von Schwind, Carl Spitzweg, Gabriel von Max, Franz von Stuck, Lovis Corinth, Wassily Kandinsky, Franz Marc, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin und Heinrich Campendonk.