Bayerisches Nationalmuseum

Mittelalter in neuem Glanz

Farbkonzept (Saal 7), Anordnung der Epitaphe (Saal 3), Präsentationsmobiliar und Ausstellungsgrafik (Säle 2, 3, 4, 7), Vitrinenkonzept und -inneneinrichtung (Saal 7), Sitzmöbel (Saal 3). 

Bayerisches Nationalmuseum, München
www.bayerisches-nationalmuseum.de

Die Sammlung mittelalterlicher Kunst im Bayerischen Nationalmuseum in München gehört nach Umfang, Qualität und Vielfalt zu den bedeutendsten ihrer Art in Deutschland. Darüber hinaus beeindruckt die räumliche Situation, ist die Sammlung  doch von der historistischen Architektur des von Gabriel von Seidl (1848–1913) gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Museums geprägt. Die Gestaltung der einzelnen Säle folgte bei Böden, Wänden und Gewölben vielfach mittelalterlichen Vorbildern. Trotz späterer Veränderungen und der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg blieb die stimmungsvolle Charakteristik der Räume im Wesentlichen erhalten.

Fast vier Jahre lang mussten die ersten Säle des Mittelalterbereichs geschlossen bleiben. Eine inhaltliche Neukonzeption, umfangreiche Restaurierungsarbeiten an zahlreichen Objekten und die aufwendige Freilegung und Rekonstruktion farbiger Wandbemalungen aus der Frühzeit des Museums zwangen zu dieser Pause.

2026 konnten fünf der Säle wieder öffnen. Verbessertes Licht, neue Vitrinen und Mobiliarelemente sowie komplett überarbeitete Beschriftungen setzen die meisterlichen Objekte adäquat in Szene und laden zum Erkunden und Verweilen ein.

Foto: Bastian Krack/BNM
Foto: Bastian Krack/BNM